Ein Zwischenraum
Zwischen den Jahren steht die Zeit ein bisschen still. Ein guter Moment, um innezuhalten, statt einfach weiterzurennen.
13 Nächte, 13 Wünsche, 13 Emails mit Fragen, Übungen und Impulsen – für deinen Jahreswechsel 2026/2027.
Die Rauhnächte sind die zwölf, je nach Brauch dreizehn Nächte rund um den Jahreswechsel – von der Weihnachtszeit bis zum Dreikönigstag am 6. Januar. Schon seit Jahrhunderten gelten sie im Alpenraum als besondere Zeit: eine Schwelle zwischen dem alten und dem neuen Jahr.
Der Ursprung liegt wohl im Unterschied zwischen Mond- und Sonnenjahr. Das Mondjahr ist rund zwölf Tage kürzer – diese Tage fallen sozusagen „aus der Zeit". Früher wurde in diesen Nächten geräuchert (daher wohl auch der Name), Bilanz gezogen, geträumt und gedeutet. Die Arbeit ruhte, man rückte zusammen und lauschte nach innen.
Nach alter Überlieferung steht jede Rauhnacht für einen Monat des kommenden Jahres. Was du in einer Nacht klärst, kann dem entsprechenden Monat Richtung geben. Ganz ohne Hokuspokus ist das vor allem eines: eine wunderbare Einladung, bewusst abzuschliessen und bewusst aufzubrechen.
Jeden Morgen um 6 Uhr bekommst du eine E-Mail mit einer Frage zum Schreiben, einer einfachen Körper- oder Atemübung und einem Impulssatz zum Innehalten.
Zwischen den Jahren steht die Zeit ein bisschen still. Ein guter Moment, um innezuhalten, statt einfach weiterzurennen.
Jeden Morgen eine Frage zum Journaling. Du brauchst keine perfekten Sätze, nur den Anfang.
Eine einfache Körper- oder Atemübung pro Nacht bringt dich aus dem Kopf zurück in den Körper.
Jede Rauhnacht steht für einen Monat des neuen Jahres. Was du jetzt klärst, gibt dem Jahr Richtung.
13 Wünsche, 12 übergibst du dem Feuer. Um den letzten kümmerst du dich selbst.
Kein Pokal, keine Note. Du bist frei, wie viel du beantworten magst. Es reichen 5 Minuten oder auch mehr.
Nimm ein Heft, das du schön findest, und einen Stift, den du liebst. Zünde eine Kerze an. Den Rest bringe ich dir jeden Morgen in deine Inbox. Kostenlos.